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Wir alle kennen es vermutlich: Den Kontakt mit den Hinterlassenschaften von Obdachlosen, Drogenabhängigen, Trinkern usw., die alle in ihrer Vielfalt individuell wahrzunehmen sind. Es gilt allemal nicht obdachlos = trinkend = verwahrlost = ungebildet und was uns sonst an Klischees, Zuschreibungen durch den Kopf geht. Alle diese sind unsere Mitmenschen, Mitbürger, für die es Verständnis zu entwickeln gilt – übrigens alles Menschen mit einem deutlich besseren ökologischem Fußabdruck als unsereiner, die wir uns für die Umwelt einsetzen. Und so, wie es hier eine Seite gegen fehlende Empathie gibt, gibt es konsequenterweise eine Seite für Empathie.
Das Leben auf der Straße hat seine eigenen Regeln: Alles ist öffentlich, nichts ist privat. Zwangsläufig ändert sich die Perspektive auf die Stadt, wenn man obdachlos wird, wenn Straßen, Parks und Bahnhöfe zu Lebensmittelpunkten werden. Unsere Stadtführungen schärfen die Sinne für diese andere Wahrnehmung Berlins. Menschen, die selbst betroffen waren, informieren über Wohnungs- und Obdachlosigkeit in der Hauptstadt und berichten von ihrem Leben auf der Straße.
- Hinweise für Gewaltopfer – Frauenhäuser usw.:
Hilfe für Obdachlosenhilfe gesucht
Seit vielen Jahren stehen jeden(!) Montag ab 18h einige herzensgute Menschen am Zugang zur U5 am Bf Lichtenberg, Eingang Weitlingstr., und verteilen Essen an Obdachlose.
Dabei ist es egal, ob es Weihnachten ist – sie stehen zuverlässig dort.
Es kann Ostern sein – sie stehen zuverlässig dort.
Es liegt Schnee oder gießt wie aus Eimern – sie stehen zuverlässig dort.
Und sie helfen den Menschen nicht nur mit Mahlzeiten.
Und alles, was sie dort an Essen verteilen, ist selbst bezahlt, selbst zubereitet. Alles reinstes Ehrenamt, für welches sie 2022 die Ehrenamtsmedaille des Bezirkes Lichtenberg erhielten.

Sie suchen nun Unterstützung von Menschen, die Lust haben, mitzumachen.
Kommt einfach montags – denn sie stehen ja zuverlässig dort – so ab 17.45h vorbei und fragt am Tisch nach Ina oder Vivi.
PS: Auch Geldspenden sind stets willkommen, wie erwähnt: Sie tragen alle Kosten selbst, ohne es selbst dicke zu haben.
PPS: Das Bild ist aus Corona-Zeiten, deshalb die Masken – denn auch damals standen sie zuverlässig dort.
- Wer sich für das Thema Obdachlosigkeit interessiert, dem sei der Podcast von André Hoek empfohlen (Gewinner des Deutschen Podcast-Preises 2021, https://unterfreiemhimmel.podigee.io/, dessen Buch weiter unten aufgeführt ist) – zudem die durch ehemalige Obdachlose geleiteteten Berliner Stadtführungen, organisiert durch https://querstadtein.org/ueber-uns/verein/. (Brandattacken, Streit im Milieu, Angriffe durch Rechtsextreme – das Leben wohnungsloser Menschen ist von Gewalt geprägt. Sie werden von Securities vertrieben und von Unbekannten beleidigt. Warum werden sie zur Zielscheibe? https://www.hoerspielundfeature.de/angst-haben-fast-alle-100.html)
- Antworten auf Fragen liefern folgende Links: Wie viele Obdachlose leben in Berlin? Warum werden Menschen wohnungslos? Wo finden Obdachlose ärztliche Hilfe?
https://www.berliner-stadtmission.de/faq-obdachlos-in-berlin
https://www.berliner-obdachlosenhilfe.de/
https://www.malteser.de/aware/hilfreich/6-dinge-die-du-tun-kannst-um-obdachlosen-zu-helfen.html
https://www.obdachlosigkeit-macht-krank.de/
https://taz.de/Stadtforscherin-ueber-Wohnungslosigkeit/!6123641/
- Unser Autor Samuel Andreas ist auf der Straße groß geworden, der Berliner Hermannplatz war sein Wohnzimmer. Eine Geschichte von Gewalt, Drogen und Zusammenhalt:
- Ingo Bauer hat seit Jahren keinen festen Wohnsitz. Im Checkpoint-Podcast erzählt er, wie es dazu kam und was in der Debatte um Obdachlosigkeit schief läuft:
- Das Leben auf der Straße hat seine eigenen Regeln: Alles ist öffentlich, nichts ist privat. Zwangsläufig ändert sich die Perspektive auf die Stadt, wenn man obdachlos wird, wenn Straßen, Parks und Bahnhöfe zu Lebensmittelpunkten werden. Unsere Stadtführungen schärfen die Sinne für diese andere Wahrnehmung Berlins:
- Sehr sehenswert zum Thema Obdachlosigkeit ist die Website von Sebastian Lörscher (die Schicksale werden auch in seinem empfehlenswerten Buch „Schatten der Gesellschaft – die Obdachlosen von Berlin“ geschildert):
- André Hoek (der auch lange Zeit am Bf Lichtenberg als Streetworker tätig war) hatte ein erfülltes Leben, war glücklich verheiratet und erfolgreich im Beruf. Als er plötzlich alles verliert, findet er sich nach Schicksalsschlägen und einer immer stärker werdenden Alkoholsucht obdach- und mittellos auf der Straße wieder. Sein Leben am Rand der Gesellschaft wird bestimmt von eisigen Temperaturen, permanenter Angst vor Übergriffen und der ständigen Frage, woher man die nächste Mahlzeit bekommt. Ein Schicksal, das er am Ende beinahe mit dem Leben bezahlen muss. Schonungslos ehrlich erzählt André Hoek von seiner Zeit auf den Straßen Berlins und davon, wie er sich aus der Obdachlosigkeit zurück in die Gesellschaft gekämpft hat (auch als preisgekrönter Podcast z.B. unter https://unterfreiemhimmel.podigee.io/):


- Dominik Bloh ist ein deutscher ehemaliger Obdachloser, Sozialaktivist und Autor:
- Helmut Richard Brox (* 9. Juli 1964 in Mannheim) ist ein deutscher Autor und Blogger, der mehr als 30 Jahre lang wohnungslos war und sich für wohnungslose Menschen einsetzt. Sein Sachbuch Kein Dach über dem Leben – Biografie eines Obdachlosen wurde zu einem Bestseller (Website: https://helmut-richard-brox.blogspot.com/).


- Einmal im Monat diskutieren Eva Völpel und Sabine Nuss über die Verteilungskrise. Warum haben Wenige so viel und Viele so wenig? Stimmt, was man uns immer predigt, «Ohne Fleiß kein Preis», «Jeder ist seines Glückes Schmied»? Sind die Reichen wirklich smarter? Reichtum und Armut sind gleichermaßen von Mythen umrankt. Wir räumen damit auf:
- Jeder kennt sie, doch wer kennt sie wirklich? Die Leute, die am Straßenrand ihre Hand aufhalten und auf Parkbänken übernachten. Wie kam es dazu? Was sind das für Menschen? Und warum schauen wir meist zur Seite? Der Autor Peter Rösch hat 14 Städte rund um Deutschland bereist um sich diese Fragen zu beantworten. Und er traf dort Obdachlose, die ihm mal ihre Lebensgeschichte und mal Geschichten aus ihrem Leben erzählten. Ein warmherziges Buch über Begegnungen und Gespräche, Gedanken und Reiseerlebnisse. Geschrieben über die Menschen auf der Straße, erzählt von ihnen selbst:


- Obdachlosigkeit ist oftmals auch eine Folge des Wohnungsmarktes – wer warum davon profitiert und weshalb Mietwohnungen welchen Marktregelungen unterworfen sind, erhellt Andrej Holm (https://www.andrejholm.de/) in diesem schon älteren Buch:







