Termine unserer kommenden CleanUp-Aktionen unter: https://kehrenbuerger-lichtenberg.org/cleanups/
Unsere „politischen Spaziergänge“ finden sich unter https://kehrenbuerger-lichtenberg.org/politische-spaziergaenge-weitlingstr/ (der ursprüngliche Aufruf findet sich weiter unten)
!! Bilder anklicken, um zum Vollbildmodus zu gelangen !!
Belebung Weitlingstraße:
Die Weitlingstraße ist (noch) eine Straße, die aufgrund der vielen inhabergeführten Läden ein Kleinod ist.
Diese Läden existieren seit Jahrzehnten – „Kierzek“ über 100 Jahre, „Goldschmiede Selbiger“ seit 50 Jahren, „Doris‘ Papierladen“ seit bald 35 Jahren, „Jeans Renotti“ seit 30 Jahren, „Anziehung“, der Kosmetikladen „Riczi“ u.a. ebenfalls seit vielen vielen Jahren (vgl. https://kehrenbuerger-lichtenberg.org/04-kiezlaeden/ ). Alle diese Betriebe halten den Kiez am Leben, sind Begegnungsorte, sind mit unendlich Herzblut geführt – von Britt, Ingo und Frau, Norbert, Solongo, Sonja, Ursula und und und.
Diese Läden kämpfen aus diversen Gründen um das Überleben – z.B. aufgrund der Mieten, aufgrund der Konkurrenz durch den Online-Handel und dessen unfairen Konditionen. Und damit kämpfen auch wir um unseren Kiez und dessen Lebensqualität.
Damit geht es um Ideen, wie man uns allen eine win-win-Situation verschafft.
Ziel (neben vielen anderen): Vernetzung, z.B. über das Geschäftsstraßenmanagement Weitlingstraße, über das Forum Weitlingkiez
Was bedeutet das für eine lebens- und liebenswerte Straße, für unseren Wohnort?
– eine saubere Straße
– eine Straße mit Aufenthalts- und Lebensqualität
– eine Straße mit Zukunft
– eine vielfach blühende Straße
Sprich: Es geht um die Baumscheiben.
Somit suchen wir Menschen im Kiez, die sagen: Ja, das unterstütze ich, da packe ich an.






Konkrete Ansprechpartner:innen für uns bisher:
– die Ladeninhaber:innen, die zugesagt haben, nicht nur den Zugang zu Wasser zu ermöglichen, sie haben auch die Idee, z.B. Fahrradbügel zu beantragen (sie sind ebenso bereit, soziale Zwecke im Kiez zu unterstützen – welches online-Unternehmen macht das?)
– Das Straßen- und Grünflächenamt (lediglich 13 Personen, die sich um alle Grünflächen zwischen Bf Lichtenberg und U Tierpark kümmern) freut sich, wenn wir die Baumscheiben in der Weitlingstraße pflegen, und unterstützt garantiert, so wie wir die Leiterin Frau Grimm und den einen oder anderen Mitarbeiter kennen, z.B. mit Saatgut, Wasserkanistern usw.
– wir „Kehrenbürger Lichtenberg“ kümmern uns um die Beseitigung des Mülls auf den Baumscheiben
Das kostet doch nicht nur unsere Zeit, sondern auch Geld?
– über den Kiezfonds ist es allemal für jeden möglich, Geldmittel bis zu 1000€ zu beantragen
– die FEIN-Mittel erstatten bis zu 3500€
Und wenn man weiter recherchiert, sind wir optimistisch, dass es noch mehr Geldtöpfe gibt …
Also: Wer sagt, ja, da mach ich mit?
Wir freuen uns auf eure optimistischen Rückmeldungen, eure positiven Anregungen, eure belebenden Ideen – für unseren Kiez! -> https://kehrenbuerger-lichtenberg.org/contact/
bei Instagram:
#WeitlingKaufImKiez
2025: Aufruf an die Fraktionen der BVV Lichtenberg:
An die demokratischen Fraktionen der BVV Lichtenberg
Liebe Fraktionen,
seit Jahren organisieren wir Müllsammlungen im Gebiet zwischen Bahnhof Lichtenberg und Trabrennbahn Karlshorst.
Nicht nur aus Gesprächen mit Bürger:innen wissen wir, dass dieses Thema viele bekümmert:
- Hiesige Vereine beklagen die Verwahrlosung öffentlich zugänglicher Sportanlagen wie des Stadions Friedrichsfelde.
- Das Straßen- und Grünflächenamt muss einen erheblichen Teil seiner Ressourcen für die Müllbekämpfung verwenden.
- Geschäftsinhaber:innen stören sich wie ihre Kundschaft am Anblick vor ihren Geschäften.
- Ebenso werden Lokalpolitiker:innen immer wieder auf diesen Missstand angesprochen.
Bezüglich des Gebietes in der Weitlingstraße zwischen Bahnhof Lichtenberg und Münsterlandplatz haben wir nun eine Idee entwickelt, die möglichst viele in ein Boot bringen soll:
Zwei- bis viermal im Monat werden Freitag abends ab 17h für eine Stunde die Baumscheiben auf dieser Strecke gesäubert.
Das benötigte Material wie Westen, Greifzangen usw. stellen wir zu Verfügung. Ebenso würden wir uns um die Entsorgung des gesammelten Drecks kümmern.
Diese Aktionen bewerben wir zudem über verschiedene lokale Kanäle (nebenan.de, Telegram, eventuell Facebook u.a.), um engagierte Nachbar:innen zu gewinnen.
Aber:
Darüber hinaus schwebt uns vor, dies zu einer Art „laufenden Stammtisch“, als „laufende Begegnungsstätte“ aufzubauen. Was heißt das?
Es gilt nicht nur, bürgerschaftliches Engagement zu wecken. In Zeiten von Politikverdrossenheit erscheint es uns als dringend nötig, Begegnungen zwischen Wählerschaft und Politik auszubauen. D.h. unsere Idee ist es, dass jede demokratische Partei (dazu zählen wir in alphabetischer Reihenfolge BSW, CDU, FDP, Grüne, Linke, SPD, Tierschutzpartei) sich mindestens zweimal im Jahr an dieser Müllsammlung beteiligt. Dabei denken wir nicht primär an die ohnehin hochgradig engagierten Vertretungen der BVV, die natürlich auch gerne gesehen sind. Sondern wir denken zuerst an diejenigen aus der „zweiten Reihe“, aus den Nachwuchsverbänden, Ortsgruppen usw.
Bei abzüglich einer Sommerpause grob geschätzten maximal 45 Terminen wären dann vierzehnmal lokalpolitisch Engagierte aus den Parteien dabei. Das wäre eine Gelegenheit, beim gemeinsamen Handeln ins Gespräch zu kommen, Präsenz zu zeigen, Vorurteile gegen Politik abzubauen usw.
Die Kiezbewohner:innen wiederum erleben sich im gemeinsamen Handeln als selbstwirksam.
Die Gewerbetreibenden werden eine Aufwertung ihres Geschäftsumfeldes zu schätzen wissen. Ebenso ist ein möglicher Nebeneffekt, dass der Kontakt zu den Einzelhändler:innen lokales Einkaufen als Gewinn für den Kiez begreifbar macht.
Das lokale Gewerbe könnte ebenso dahingehend eingebunden werden, durch kühle Getränkespenden bei hochsommerlichen Temperaturen oder wärmenden Tee im umgekehrten Fall das Engagement der Beteiligten zu würdigen.
Politik wäre somit direkt zu erfahren, gemeinsames Tun könnte in gemeinsamen Ideen enden.
Eventuell könnte man sogar jeden dieser Anlässe unter ein Thema stellen (Verkehrspolitik, Geschäftsstraßenmanagement, Müll, warum engagiert man sich oder nicht usw.).
Darüber hinaus besteht der Gedanke, lokale Initiativen zum Mitmachen zu ermutigen, die auf diesem Wege für sich Werbung machen könnten. Zudem könnten Vernetzungen entstehen.
Sollten Sie dieses Konzept für eine tragfähige Idee halten, freuten wir uns über Rückmeldungen.
Eine super Idee, wenn ich es zeitlich einrichten kann, bin ich gern dabei. Vielleicht könnten wir diese Aktion ab und zu auch rund um den U-Bahnhof Friedrichsfelde starten, dort gibt es leider das gleiche Müllproblem.
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Prinzipiell eine schöne Idee, das Projekt auszuweiten, so es überhaupt erst einmal entsteht. Die Weitlingstr. ist vor allem deshalb als Ziel auserkoren, weil es eine der zentralen Geschäftsstraßen in Lichtenberg ist, die wie die Konrad-Wolf-Str. dem Bezirk besonders am Herzen liegt (-> Geschäftsstraßenmanagement der Wirtschaftsförderung Lichtenberg)
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Eine ganz tolle Idee! Einige Baumscheiben in der Weitlingstrasse werden gepflegt, viele werden aber leider als Hundeklo von manchen Hundebesitzern genutzt. Das überall liegende Kot ist u.A. ein Riesenproblem gerade im Weitlingkiez. Wir würden gerne eure Baumscheiben-Initiative unterstützen, und vielleicht ergeben sich dabei eben auch Lösungen für das Kot-Problem.
Lenka von Weitlingkiez Kollektiv
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Ich würde mich anschließen und auch freitags dabei sein.
Liebe Grüße Guido
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ich wäre auch gern dabei!
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