Einzelaktionen

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2025-02-28: Zweieinhalb Stunden im Regen Beteiligung an einem CleanUp im Görlitzer Park – die Bilder zeigen nur einen Teil der Beteiligten, des Drecks und des Ergebnisses. Obwohl ich mal in einem Krankenhaus gearbeitet habe, kann ich mich nicht erinnern, jemals innerhalb kurzer Zeit so viele Spritzen gesehen zu haben: Es müssen mehrere hundert gewesen sein – neben anderen Hinterlassenschaften der Szene, in die nicht nur ich getreten bin. Und da ich mir eine im Dreck verborgene Kanüle in die Hand gejagt habe, durfte ich danach 5-6h warten, bis ich in der Notaufnahme eine sogenannte Expositionsprophylaxe erhalte.

2025-02-01: Nach dem 67. CleanUp noch an die Skandinavische Str.:
Schon lange war es ein Ärgernis, wie die Hecken dort als Müllhalde missbraucht werden.
Die Bilder sprechen für sich: Ein in die nicht gerade zugängliche Ecke entsorgtes Sofa, Dutzende Flaschen/ Dosen, mehrere Spritzen, Altkleidung, geknackte Fahrradschlösser, Isomatten, Handtaschen und Rucksäcke, Silvesterdreck, eine Hantel samt Gewichten, Reste eines Staubsaugers – und eine umfänglich zugesch… Ecke.
Nochmals 2h Arbeit zu zweit (Danke, Björn, für Deine Hilfe!). PS: Sicherlich sind das oftmals Hinterlassenschaften von Obdachlosen und Drogenabhängigen – bevor wir jedoch über diese schimpfen, sollten wir innehalten und überlegen, was sagt das eigentlich über uns und unsere Gesellschaft aus? Und woher kommen die Hanteln, das Sofa?

2024-01-01: Erstes CleanUp außer der Reihe in 2025: Mittags 1,5h auf dem Münsterlandplatz den Silvestermüll beseitigt – Dank an Britta und Simon aus HST für die Unterstützung! – Abends: Schlimm, wie die Grünanlagen hier in Lichtenberg mancherorts aussehen, ergo:
Heute Abend weitere 2h im Schein der Stirnlampe Grünanlagen am Elefantenspielplatz/ Rummelsburger Str. aufgeräumt. Nicht nur angesichts des gesprengten Mülleimers fragt man sich, was eigentlich zwischen den Ohren mancher Menschen abläuft: Unmengen Papiermüll mühsam aus dem Gras gefegt, Unmengen Batterien, Raketen, Böller aller Art, eine Notfallsignalrakete. Im Mellenseepark liegen übrigens Batterien in gefühlt Tischgröße, da sind die hier zu sehenden Modelle Kinderspielzeug gegen. (PS: Dank an das SGA, dass die Grünflächen unsagbar schnelle säuberte!)

Frohes Neues 2024: Am Neujahrstag und heute in insgesamt 3,5h Silvestermüll aus Grünanlagen geklaubt – in der Nachbarschaft haben sie eine Mülltonne samt Gartenzaun weggesprengt, dadurch zudem ein Auto beschädigt …

2023-06-06: Liebe BVG,
ihr schätzt ja saubere Busse, Züge, Straßenbahnen und ebensolche Bahnhöfe – da bedauert es ihr sicher gleichfalls, wenn es z.B. am Endbahnhof der Tram im Blockdammweg (Karlshorst) aussieht wie Sau.

Offenbar gab es schon wiederholt ignorierte Hinweise an euch wegen des Mülls an dieser Stelle, sei es privat, sei es via OA, dass genau dort, wo die Fahrer:innen bei geöffneter Tür ihre wohlverdiente Pause nehmen, es selbstverständlich zu sein scheint, seine Kippe in die Natur zu werfen:
Keine 5m weg steht übrigens ein Mülleimer der BSR, freundlich markiert mit „Die Fahrscheine bitte“.

Ich habe dort heute in 45min hunderte Kippen aufgefegt und aufgeklaubt – und natürlich auch den anderen Müll wie Glasbruch, Masken, Verpackungsmüll. Das ist nicht nur Ausdruck meiner Wertschätzung der Natur, sondern auch des Arbeitsumfeldes deiner geschätzten Mitarbeiter, liebe BVG.

Ich habe übrigens einem korpulenten, rauchenden Fahrer der M17 (Zugnummer bei Interesse bekannt, ebenso die Uhrzeit)
einen Taschenascher angeboten, den er kratzbürstig ablehnte, um dann seine Kippe demonstrativ in die Gegend zu werfen.

Liebe BVG, dass dieses Verhalten ein schlechtes Licht nicht nur auf diesen Fahrer, sondern ebenso auf euch wirft, dürfte nachvollziehbar sein.

Deswegen habe ich mir erlaubt, am Toilettenhäuschen Informationen zum hochgiftigen Sondermüll Kippen und 12 Taschenascher zu hinterlassen.

Denn, liebe BVG, ich bin mir sicher, wenn ihr euer/ unser Umfeld sauber haltet, ist es nachvollziehbarer, dass ihr eure Busse, Bahnen, Züge ebenfalls respektvoll behandelt sehen wollt.

Herzlich,
eure „Kehrenbürger LICHTENBERG“

Waldspaziergang im Taunus bei Wiesbaden – insgesamt 3 Tüten voll Müll entfernt: Altglas, Altmetall, Windeln, Hygiene- und Taschentücher, Absperrband, Scherben, Becher sowie natürlich Verpackungen jeder Couleur.

Wir sind gefragt worden, ob wir anlässlich der Tage zur Woche der Nachhaltigkeit beim bbw-Bildungswerk (Rheinpfalzallee 82, 10318 Berlin-Karlshorst) unsere Initiative vorstellen – machten wir natürlich gerne.

Spaß hat es gemacht – Danke für die Gelegenheit!

Und Danke an Henrik Schwarz vom NaBu sowie (Trommelwirbel) Diana Franz von CleanUp Trepnick, die auch dabei waren.

Zu Lande, zu Wasser, zu Luft (letzteres noch nicht) – CleanUp auf der Spree der „Kehrenbürger LICHTENBERG“:

Zuerst ein herzliches Dankeschön @ahoiostkreuz, die regelmäßig kostenlose Bootstouren mit Tretboot oder Kajak anbieten, um die Rummelsburger Bucht/ Spree von Müll zu befreien.

1,5h alleine unterwegs gewesen – Verpackungsmüll aller Art und aller Hersteller herausgefischt – Danke an CocaCola, Capri Sonne, Nestlé, usw. und die gedankenlosen Verbraucher:innen. – Nicht alles, was im Wasser trieb, entpuppte sich bei näherer Betrachtung als mitnehmenswerter Dreck: Manch tote Ratte, toter Fisch oder tote Ente trieb im Wasser.

Beseitigt wurde der übliche Unrat … An vieles kam man nicht heran, weil im Schilfgürtel gelegen, der streng geschützt ist – noch mehr wird auf dem Grund der Spree liegen. Trotzdem kam letztlich fast ein 120l-Sack an Müll zusammen:

Frisbeescheiben, Baumaterialien, Kippen (natürlich), Styropor, Anglerzubehör, Dosen (leer und voll), Plastik- und Glasflaschen, Überreste von Masken u.a.m.. Insbesondere die Unmenge an kleingeriebenem Styropor im Brutgebiet von Vögeln und Fischen illustriert das Problem von kleinteiligem Kunststoff; daneben waren die grünlich veralgten Plastiktüten kaum von Wasserpflanzen zu unterscheiden, was Tiere sicherlich auch so erleben, wenn sie das Zeug schlucken – man könnte Tränen in die Augen kriegen, wenn man sieht, was da alles in der Natur landet. Immerhin fand sich auch etwas im Wasser für eine eventuelle Abendgestaltung gegen den Frust 😀

Eigentlich war nur geplant, Altpapier zum 2,2km entfernten Wertstoffhof zu bringen – wenn man dann eh den Bollerwagen dabei hat, kann man auch Eimer und Greifer mitnehmen, um dann 2 volle Mülltüten aus dem Gebüsch zu klauben, diese entweder in die oder wenigstens neben Mülleimer zu packen, den Wagen mit Altmetall wie Vorhangstangen und Ofen zu bepacken, alles am Wertstoffhof abzugeben samt des Altpapiers, um dann nochmals einen Wagen voll Altmetall und Sperrmüll zu holen und abzugeben.
Die 2 Kanister Giftbrühe (gesondert abzugeben) standen übrigens samt Ofen im Gebüsch – dazu kommen 5 Eimer voll Müll und einige Ecken für das 32. CleanUp der KEHRENBÜRGER wurden auch aufgeklärt.

Besonders erstaunlich war heute die Anzahl der Stellen, wo sich Leute an öffentlichen Orten erleichtert haben müssen angesichts der kotverschmierten Papiere – Highlight: Ein Müllsack mit Durchfall …

Positiv: Lob eingeheimst und eine Visitenkarte losgeworden …

Übrigens an die 140 Aktionen der „Kehrenbürger LICHTENBERG“ in 3 Jahren …

Umzäuntes Gelände am Osterwäldchen, auf dem schon dreimal geräumt wurde – der Zaun verleitet scheinbar dazu, dass einige meinen, man könne dort alles hinterlassen: Dutzende Spray- und Deodosen, Verpackungen aller Art und jeden Zerfallszustandes, Glas- und Plastikflaschen, ein Kabelstrang, ein Fahrradschloss … ein Bild der Schande. Und vermutlich nicht zum letzten Mal gesäubert.

World CleanUp Day 2021:

Bevor es zur Kochaktion der „Kehrenbürger LICHTENBERG“ anlässlich der Freiwilligentage 2021 geht, auf dem Elefantenspielplatz und dessen Umgebung aufgeräumt: 2 Eimer Abfall eingesammelt, zudem einige Flaschen, ein Tütchen Gras, ferner eine illegal entsorgte Dunstabzugshaube gemeldet und die Kippen im Eingangsbereich der Friedrichsfelder Grundschule aufgelesen (s. Bild).

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